im winterzimmer

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oli­mam­bo : 2.15 — Als der junge Mann nach langer Zeit tiefen Schlafes erwachte, begann er zu erzählen, er hat­te, während er von Maschi­nen im Leben fest­ge­hal­ten wurde, während er unerr­e­ich­bar gewe­sen war für die Stim­men ihn pfle­gen­der und besuchen­der Men­schen, viel erlebt. Nein, sagte er, dass wir mit ihm gesprochen haben, habe nicht gehört. Er sagte, er habe aber vom Win­ter geträumt, dass Win­ter gewor­den sei, Schnee auch in seinem Zim­mer, Schnee, der von der Decke seines Zim­mers rieselte, Schneemen­schen wür­den ihn gefüt­tert haben und in seinem Bett herumge­dreht. Maschi­nen von Eis ver­sorgten ihn mit Luft, das habe er genauestens beobachtet, und er habe das Pfeifen von Eisorgeln gehört, zwitsch­ern von Eisvögeln und das Tuten von Eis­loko­mo­tiv­en, die immer wieder ein­mal aus ihren Schloten schmutzig qual­mend durch sein Zim­mer don­nerten, so dass sein Bett hin und her schwank­te als befände er sich auf hoher See. Das alles erzählte der erwachende junge Mann uner­müdlich ohne eine Pause zu machen, er bewegte den Mund, er hörte sich sprechen, aber die Mas­chine, die noch immer mit ihm atmete, die ihre Schläuche zu seinem Hals hin­be­wegte, trans­par­ente, feuchte Rohre von fein­er Haut, machte ihn stumm. Über­haupt war der junge Mann noch etwas ver­wirrt, sodass wir diese Geschichte ganz sich­er bald noch ein­mal zu erzählen haben. — stop

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