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romeo : 15.05 UTC — Vor eini­gen Wochen hab ich ein Buch, sagen wir genauer, ich habe einen Text mit dem Titel CIMBEL 8 auf meinem Paper­white-Leserg­erät ent­deckt. Es ist merk­würdig, ich kann mich zu diesem Zeit­punkt nicht erin­nern, wie und wann und woher dieser Text auf mein Lesegerät gereist sein kön­nte. Er scheint vom Vergessen und von Wörtern zu erzählen, von Ent­deck­un­gen und auch vom Erin­nern. Der Text wurde von Helen KI. Lieber­mann notiert, die mir völ­lig unbekan­nt. Auch will der Text nicht enden, er set­zt sich immer weit­er fort, obgle­ich mir die Fortschrittsanzeige den Ein­druck ver­mit­telt, ich würde bere­its 98 Prozent des Textes studiert haben. Ich lese nun bere­its seit zwei Wochen täglich mehrere Stun­den. Manch­mal habe ich den Ein­druck, mich in einem mir bekan­nten Garten von Wörtern aufzuhal­ten. Heut las ich Fol­gen­des: Über­legte, was wäre, wenn ich ein­mal meine Sprache ver­loren haben würde, wenn eine Ameise vor ein­er nun­mehr sprachlosen Per­son über einen Tisch spazierte? Was würde ich noch denken, wenn ich dieses Tier sehen, aber kein Wort für seine Erschei­n­ung in meinem Kopf ent­deck­en kön­nte? Ich müsste vielle­icht ein Wort erfind­en in diesem Moment, um das Ameisen­tier wahrnehmen, das heißt, über das Tier nach­denken zu kön­nen. Vielle­icht würde ich mich an das Wort Eisen­bahn erin­nern. Vielle­icht würde ich sagen, das ist eine sehr kleine Eisen­bahn, die über den Him­mel laufen kann. — stop

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