leuchtstoffe

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himalaya : 3.15 — Nehmen wir ein­mal an, von einem Tag zum anderen Tag wür­den die Haare der Men­schen zu leucht­en begin­nen, und zwar alle Haare ohne Aus­nahme in genau dem Moment, da sie einem men­schlichen Kopf ver­loren gehen auf natür­liche Weise, weil ein Haar unter anderen Haaren in die Jahre gekom­men ist, oder weil ein stür­mis­ch­er Wind nach ihnen greift, oder gar durch Hand­lun­gen von liebevoller Lei­den­schaft oder von Stre­it oder Verzwei­flung. Natür­lich, das ist nun beina­he sich­er anzunehmen, strahlen sie mit eher geringer Kraft, mit ein­er Leis­tung von einem hun­dert­s­tel Watt vielle­icht, aber immer­hin genau so hell, dass man sie über­all in der Dunkel­heit erken­nen würde, wie sie sich sam­meln, wie sie über Straßen und durch Woh­nun­gen fliegen, wie sie Nester bilden, so dass man sie sam­meln kön­nte und bün­deln zu leuch­t­en­den Sträußen. Über­haupt würde es vielle­icht bald nicht mehr dunkel wer­den, über­all fein­er schim­mern­der Sand, der nur äußerst zöger­lich ver­schwinden wird. — stop

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