nachts gegen drei

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sier­ra : 3.01 — Um kurz vor drei Uhr nachts stand ich vor dem geöffneten Fen­ster und schaute zu den Ster­nen. Ich hat­te die Nachricht erhal­ten, am Him­mel über mir werde die Inter­na­tionale Raum­sta­tion ISS sicht­bar wer­den ( Time: Thu May 26 3:01 AM, Vis­i­ble: 6 min, Max Height: 69°, Appears: 10° above WNW, Dis­ap­pears: 11° above E ) ein Pünk­tchen, das sich, von der bald aufge­hen­den Sonne beleuchtet, rasend schnell über das Fir­ma­ment bewe­gen würde, genau so war es berichtet wor­den von einem Beobachter, der mehrfach Augen­zeuge gewe­sen sein will. Aber der Him­mel war bedeckt, es reg­nete leicht. Wie ich mich ger­ade abwen­den wollte, ent­deck­te ich eine Fliege, die auf schnurg­er­ad­er Bahn mein Fen­ster passierte. Sie kam von rechts, also von Nor­den her, und ich fragte mich, wie das möglich sei, weil es doch reg­nete, schwere Tropfen. Kaum hat­te ich meine Frage im Kopf so for­muliert, dass ich sie wahrnehmen kon­nte, war die Fliege, ohne eine Spur zu hin­ter­lassen, ohne einen Beweis ihrer Exis­tenz, in der Dunkel­heit ver­schwun­den gewe­sen. — stop

drohne25

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