saint george ferry terminal : tiefseeelefanten

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echo : 0.02 — Gestern, Dien­stag, 24. Jan­u­ar, hat­te ich Gele­gen­heit mich genau so zu ver­hal­ten, als würde ich schlafen, obwohl ich doch hellwach gewe­sen war. War in der zen­tralen Halle des Saint George Fer­ry Ter­mi­nals, erin­nerte mich an einen Traum, den ich vor zwei Jahren erlebte. Ich wartete in diesem Traum an einem späten Abend an genau der­sel­ben Stelle auf das näch­ste Schiff nach Man­hat­tan zurück. Ich wartete lange, ich wartete die halbe Nacht, begeis­tert vom Anblick ein­er Herde fil­igraner Tief­seeele­fan­ten, die über den hell­sandi­gen Boden eines Aquar­i­ums wan­derten. Sie hat­ten ihre meter­lan­gen Rüs­sel zur Wasser­ober­fläche hin aus­gestreckt, sucht­en in der kühlen Luft herum und berührten einan­der in ein­er äußerst zärtlichen Art und Weise. Ein faszinieren­des Geräusch war zu hören gewe­sen, sobald ich eines mein­er Ohren an das haut­warme Glas des Geheges legte. Und auch gestern wartete ich wieder lange Zeit und beobachtete den sandi­gen Boden des Aquar­i­ums, von dem ich geträumt hat­te. Von Zeit zu Zeit, nicht ganz wach und nicht im Schlaf, war das Sig­nal­horn eines Fährschiffs zu hören. Glück­liche Stun­den. — stop

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