staten island : ans ende der Welt

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sier­ra : 0.10 — In einem Zug der Stat­en Island Rail­way ans Ende der Welt durch borstige Land­schaft. Ortschaften, die sich ähn­lich sind, Häuser von Holz, ein oder zwei Stock­w­erke hoch, helle Far­ben, Gärten, klein und von Holzwän­den umzäunt, als woll­ten die Bewohn­er dieser selt­samen Gegend einan­der nicht sehen, nicht hören. Kirch­turm­spitzen, Tankstellen, Fab­riken, Straßen ohne Ende, eine eis­erne Wild­nis, in welch­er Öltanks und Schrot­tberge wie Pilze aus kar­gen Wäldern wach­sen. Durch diese Men­schen­land­schaft schaukelt der Zug, dass man sich fes­thal­ten muss. Auf einem Schiffs­dock liegt ein Schaufel­rad­dampfer, den ich sofort mit mir nehmen würde, wenn ich ihn in meine Hosen­tasche steck­en kön­nte. Frierende Men­schen steigen ein und frieren weit­er. Aus ein­er Tasche ragt die dampfende Schwanzflosse eines gekocht­en Fis­ches. Kon­duk­teure wan­dern von Abteil zu Abteil, schla­gen Eis von den Türen. Und da ist dieser wilde Kerl, läuft rufend und sin­gend im Wag­on auf und ab. Gefrorene Möwen fall­en vom Him­mel. Tomp­kinsville. Great Kills. Atlantic. — stop

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