teilchen

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sier­ra : 2.01 — Erin­nerung scheint zeit­los zu sein, zufäl­lig, chro­nol­o­gisch unge­ord­net, kommt in Sekun­den­por­tio­nen ange­flo­gen, eine Stimme, eine Fotografie, ein Geruch, ein Gedanke, Teilchen wie Sand­stürme, vergänglich, unscharf. Ich habe bemerkt, dass es möglich zu sein scheint, ein Teilchen festzuhal­ten, in dem ich das Teilchen mit einem Wort verbinde, um das Teilchen von diesem Wort aus zu erweit­ern, schw­er­er zu machen, und doch ist es immer so, dass ich das Teilchen, an dem ich arbeite, früher oder später loslassen werde, weil vielle­icht das Tele­fon klin­gelt oder eine Fliege vorüber kommt, die sich auf dem Rück­en segel­nd fort­be­wegt. Wie viele Ereignisse meines Lebens habe ich mehrfach vergessen, wie viel stille Zeit? — stop

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