unter salzbäumen

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tan­go : 2.02 — Im Traum sitze ich mit einem alten Mann an einem Tisch. Große Hitze auch im Schat­ten, den Salzbäume spenden. Wir trinken Kaf­fee und Wass­er, das süß ist wie Honig. Der alte Mann trägt kak­i­far­bene Shorts, seine Haut ist dunkel, gebran­nt wie Kaf­fee, helle, grüne Augen. Eine Erschei­n­ung, zahn­los, die nicht spricht, Haut und Knochen, aber ein Wesen von enormer Aus­dauer. Ich höre, der alte Mann soll seit Jahren bere­its vor diesem Tisch sitzen, ohne je aufge­s­tanden zu sein. Papiere liegen auf dem Tisch und auf dem Boden. Sie sind beschriftet, kaum leser­liche Zeichen. Vor dem Mann ruht ein kleines, schw­er atmendes Note­book. Ein­mal blickt er auf den Bild­schirm sein­er Mas­chine, dann wieder auf ein Blatt Papi­er, das vor ihm liegt, und schreibt. Ameisen von Met­all irren im Sand herum. Es gibt keinen Ton im Traum, wenn ich spreche, vernehme ich wed­er Gedanken noch Stimme. – stop
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