am telefon

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nord­pol : 15.15 UTC — Merk­würdig: Im Notieren kom­men Gedanken und Fra­gen wie Vogelschwärme her­an, zunächst kommt ein Gedanke allein und set­zt sich und wartet und schaut mich an. Dann kommt der näch­ste Gedanke, der schon zu Zweit ist. — In der ver­gan­genen Nacht träumte ich von mir selb­st. Ich saß in einem Roll­stuhl mit vie­len weit­eren alten Men­schen in einem Saal groß wie der Warte­saal eines Metropolen­bahn­hofes. Immerzu wollte ich tele­fonieren, ein klin­gel­ndes Tele­fon war zwar sicht­bar, aber nicht erre­ich­bar. Ich hörte meine Stimme. Sie rief: Nun rufen Sie doch endlich Mon­sieur Proust an, haben Sie denn seine Num­mer nicht! Eine junge, betörend schöne Frau beugte sich zu mir hin­unter. Sie sagte: Louis, bitte, es ist jet­zt wirk­lich genug, wir haben den Vor­mit­tag über ver­sucht Her­rn Proust zu erre­ichen, er nimmt den Hör­er nicht ab. Aber der Balzac ruft andauernd an, wollen sie nicht endlich dran gehen! — Heut Regen, nasse Vögel über­all. — stop

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