basskäfer : es ist samstag

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alpha : 17.15 UTC — Ein Basskäfer ( Coleoptera cham­berus ) ist tat­säch­lich in etwa geformt wie ein Kon­tra­bass. Einen Fin­ger lang oder hoch, ver­mag der Käfer zu fliegen, aber nicht zu gehen. Nähert man sich einem Basskäfer vor­sichtig, wird man sonore Töne vernehmen, die einem Gehäuse entkom­men, das vorne wie hin­ten, oben wie unten, ähn­lich beschaf­fen ist, eine Art Zep­pelin­luftschiff mit einem Kopf, das auf dem Bauch lan­dete. Das Gehäuse glänzt als wäre es von poliertem Holz. Der Käfer scheint nun auf den zweit­en Blick hin, tat­säch­lich ein Käfer­we­sen zu sein, ins­beson­dere sein Kopf zeigt alle Merk­male eines Käfer­kopfes, Füh­ler, Augen, Mundw­erkzeuge, darüber hin­aus ver­fügt sein zen­traler Kör­p­er über Deck­flügel, welche sachte beben, darunter ruhen durch­sichtige Schwin­gen, die den Käfer durch die Luft trans­portieren, jedoch nicht sehr dauer­haft oder weit, weil es nicht vornehme Auf­gabe der Basskäfer ist, herumzu­fliegen, vielmehr ist vornehme Auf­gabe der Basskäfer, Geräusche zu erzeu­gen, die von der Art der Kon­tra­bassin­stru­mente sind, so wie wir Men­schen sie ken­nen, weil wir sie erfun­den haben. Deshalb sind an der äußeren Gestalt der Basskäfer kein­er­lei Beine oder Füße zu erken­nen, weil sie sich im Inneren des Käfers befind­en. Dort zupfen sie an Sait­en von Chitin, stun­den- gar tage­lang. Basskäfer scheinen in dieser Weise miteinan­der zu kom­mu­nizieren. Sobald ein Basskäfer auf einen Trompe­tenkäfer trifft, sind bei­de Käfer glück­lich. — stop

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