elefanten

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zoulou : 8.30 — In der ver­gan­genen Nacht träumte ich eine lustige Geschichte, das heißt, ich träumte mich in ein Bild, das mir bekan­nt zu sein schien, weshalb ich ein Selb­st­ge­spräch führte, in etwa so, als würde ich einen Film kom­men­tieren. Als ich wach gewor­den war, erin­nerte ich mich, vor einiger Zeit eine Traumgeschichte aufgeze­ich­net zu haben, die von selt­samen Men­schenohren erzählte. Und tat­säch­lich habe ich diese Geschichte und mit ihr den Traum der ver­gan­genen Nacht ger­ade eben wiederge­fun­den, sodass heute Mor­gen nichts zu tun ist, als die Wieder­hol­ung des Traumes von den selt­samen Ohren und seinen Zeichen­schat­ten auch an dieser Stelle zu doku­men­tieren. Ich saß also vor län­ger­er Zeit und noch vor weni­gen Stun­den > in einem Cafe nahe eines Meeres unter Män­nern, die Go oder etwas anderes spiel­ten mit kleinen, run­den, bern­ste­in­far­be­nen Steinen. Die Luft an diesem Ort war heiß und trock­en, deshalb wun­derte ich mich nicht, dass die Män­ner, die von hohem Alter gewe­sen waren, sich mit gewalti­gen Ohren Luft zufächel­ten in der Art und Weise der Ele­fan­ten. Selt­same Geräusche waren zu hören, schwere, knarzende Töne, als würde an hölz­er­nen Schrauben gedreht. Und doch war die Haut der Ohren so fein, dass man durch sie hin­durch sehen kon­nte. Sobald sie hin­ter den ver­wit­terten Köpfen zusam­men­schlu­gen, wur­den die Augen der Her­rn zu Schlitzen, bewegten sich die lufti­gen Häute zurück, öffneten sie sich. Hin­ter dem Tre­sen däm­merte ein weit­er­er Mann, der hat­te sich mit seinem Perga­ment das Gesicht zugedeckt. Ich betra­chtete ihn eine Weile, und schon war ich, noch im Ste­hen, dem heuti­gen Tag zu eingeschlafen. – Guten Mor­gen! Heute ist Son­ntag.

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