flimmern

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sierra : 6.15 – Ich hatte mein Fern­seh­gerät für einen kurzen Moment einge­schaltet, das heißt, ich wollte für eine Minute, gewiss nicht länger, nach­sehen, was sich gerade ereignet, sagen wir, aus der Entfer­nung betrachtet nahe und in der Stadt Gaza. Nach fünf Stunden hatte ich den Apparat noch immer nicht ausge­schaltet, weshalb ich an diesem vor Kälte knis­ternden Morgen keine schreib­baren Gedanken, als diese Gedanken, notieren kann. Und nun sollte ich doch viel­leicht aner­kennen, dass ich mich heute Nacht verloren habe. Was ist eigent­lich in meinem Kopf ange­kommen? Was habe ich gesehen? Was habe ich gehört? Warum habe ich nichts gedacht? Oder habe ich doch etwas gedacht? Was habe ich gefühlt? Warum habe ich das Fern­seh­gerät nicht ausge­schaltet? Was ist das eigent­lich, dieser flache Schirm in meiner nächste Nähe, der mir Welt vorspielt wie sie ist und wie sie nicht ist zur glei­chen Zeit? Was machen die Vögel vor meinem Fenster? Sie sind sie viel­leicht alle gefroren und von den Bäumen gefallen? Guten Morgen. stop. Gute Nacht. stop.

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