gedankengeschichte

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romeo : 16.25 – Mit einer jungen Ärztin im Gespräch über Menschen, die sich aus modi­schen Gründen von klei­neren Teilen ihrer Wangen trennen, um sie durch edelste Hölzer zu ersetzen, je nach Teint, stellte ich mir vor, hellere oder etwas dunk­lere Mate­ria­lien, die man polieren kann, die glühen wie die Substanzen feiner Pfei­fen­köpfe. Ich erzählte diese Gedan­ken­ge­schichte bei einer Tasse Scho­ko­lade, rückte mit meiner Phan­tasie langsam vorwärts, weil ich erwar­tete, sie würde viel­leicht aufspringen und sich entfernen wollen. Statt­dessen stellte sie die Frage, ob man die Mate­ria­lien des Waldes, über die ich nach­ge­dacht hatte, als Schmuck­ware betrachten sollte, die im Fleisch des Körpers schwimmen würde, oder eher um Bojen­körper, welche mit einem der Gesichts­kno­chen verbunden sein müssten. Sie machte eine kleine Pause und noch ehe ich antworten konnte, stellte sie nüch­tern fest: Die Ränder der Natür­lich­keit sind ein Problem. stop. Kurz nach vier Uhr und fast schon dunkel. Seit einer Stunde Regen. Er kommt in einer Weise vom Himmel gefallen, dass ich ihn wieder hören kann. – stop

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