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sierra : 3.24 – Man möchte fast glauben, die folgende Bege­ben­heit könnte reine Erfin­dung sein, weil in unserer Zeit kaum vorstellbar scheint, dass möglich ist, was ich in wenigen Sätze erzähle. Ich hatte mein Fern­seh­gerät beob­achtet, dort waren Menschen zu sehen gewesen, die auf Wagon­dä­chern eines Güter­zuges von Mittel­ame­rika aus durch Mexiko nach Nord­ame­rika reisten. Eine gefähr­liche Fahrt, junge Männer, aber auch junge Frauen, immer wieder wurden sie beraubt oder fielen auf die Geleise und wurden vom Zug über­rollt oder von Blitzen heftiger Gewitter getroffen. Lang waren die Über­le­benden unter­wegs, hatten nach einiger Zeit kaum noch etwas zu essen oder zu trinken. Hunger und Durst würden sie ganz sicher gezwungen haben, vom Zug zu springen, wenn da nicht Menschen gewesen wären, arme Menschen, die entlang der Zugstrecke standen, um den Zugrei­senden Wasser und Nahrungs­mittel in Tüten zuzu­werfen. Eine Frau, Maria, erzählte, sie und ihre Familie würden immer wieder hierher kommen zu den Zügen mit ihren Broten, dabei hätten sie selbst nur sehr wenig zum Leben, aber das Wenige würden sie gerne teilen, immerzu habe sie das Gefühl, es sei viel zu gering, was sie unter­nehmen, um den Flüch­tenden zu helfen. Bald verschwand sie aus dem Bild, trat in den dichten Wald zurück, auch der Zug entfernte sich langsam. Ende der Geschichte. – stop

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