lichtinseln

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foxtrott : 6.15 – Ich kann viel­leicht sagen, dass ich, sobald sich die Augen eines Schla­fenden vor meinen eigenen Augen öffnen, ohne Ausnahme sofort gefangen bin. Habe in der Beob­ach­tung schla­fender Menschen nachts, wenn ich durch Flug­ha­fen­hallen spazierte oder in Subway­zügen reiste, Erfah­rungen gesam­melt, der Blick auf vorüber­zie­hende Licht­in­seln draußen vor dem Fenster, dann wieder auf das entspannte Gesicht eines unbe­kannten Reisenden, der träumte. So schnell sich die Augen eines Schla­fenden öffnen, kann ich meinen beob­ach­tenden Blick niemals verbergen. Vermut­lich exis­tiert keine schnel­lere Bewe­gung, zu der ein mensch­li­cher Körper in der Lage wäre, als jene Bewe­gung der Augen, wenn sie sich öffnen. Erstaun­lich ist darüber hinaus, dass diese in Bruch­teilen einer Sekunde entklei­deten Augen unver­züg­lich präsent sind, weil der Blick sogleich anwe­send ist und wirkungs­voll, sein Licht, viel­leicht deshalb, weil ein Blick noch vor der Öffnung der Augen­lider beginnt oder zu Lebzeiten niemals endet. – stop

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