mikobeli

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alpha : 0.22 — Die Ent­deck­ung des Wortes miko­beli ereignete sich am 20. Dezem­ber des Jahres 2007. Ich machte das so: Zunächst schloss ich die Augen. Dann ver­suchte ich lau­thals Wörter auszus­prechen, die ich nie zuvor hörte. Eine nicht ganz leichte Auf­gabe. Kurz darauf notierte ich das Wort miko­beli auf ein Blatt Papi­er und prüfte, ob das Wort in den Verze­ich­nis­sen der Google­mas­chine bere­its enthal­ten sein kön­nte. Das war nicht der Fall, ich war zufrieden. Einige Zeit, zwei oder drei Wochen lang, ver­suchte ich weit­ere unbekan­nte und zugle­ich wohlk­lin­gende Wörter zu ent­deck­en, dann hörte ich damit auf. Heute, Dien­stag, 4. Sep­tem­ber 2012 um kurz nach 17 Uhr MESZ, wurde mir das Wort miko­beli wieder in Erin­nerung gerufen, in dem ich bemerk­te, dass nahe Tib­lisi (Georgien) nach genau diesem erfun­de­nen Wort in den Googlev­erze­ich­nis­sen gesucht wor­den war. Und weil nun das Wort miko­beli in meinem dig­i­tal­en Schat­ten zu find­en war, durfte ich für wenige Minuten einen Besuch­er aus dem Kauka­sus auf mein­er Par­ti­cles – Seite verze­ich­nen. Erstaunlich ist, dass das Wort miko­beli von mein­er Analy­se­mas­chine mit­tels geor­gis­ch­er Schriftze­ichen wiedergegeben wird, fein und weich und voll­ständig fremd. Irgen­dein Men­sch, stellte ich mir vor, kön­nte in der­sel­ben Art und Weise wie ich das Wort miko­beli erfun­den haben und hat­te kurz darauf nach Spuren sein­er Exis­tenz im Inter­net gesucht. Eine aufre­gende Geschichte, die sich tat­säch­lich genau­so ereignete. Bitte melden! — stop

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