quentin crisp

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romeo : 18.12 — Sam­stag. Regen. Knis­ternde Fen­ster. Beobachtete die Film­bi­ogra­phie des homo­sex­uellen Schrift­stellers Quentin Crisp vor und zurück. Gegen Ende seines Lebens fol­gende Sätze: Behar­rlichkeit ist Ihre stärk­ste Waffe. Es liegt in der Natur von Bar­ri­eren, dass sie fall­en. Ver­suchen Sie nicht so zu wer­den wie Ihre Wider­sach­er. Sie tra­gen die Bürde und haben die große Freude, Außen­seit­er zu sein. Jed­er Tag, den Sie leben, ist eine Art Tri­umph, daran soll­ten Sie immer fes­thal­ten. Sie soll­ten sich nicht bemühen und ver­suchen, sich der Gesellschaft anzuschließen. Nein, bleiben Sie stets da, wo Sie sind. Geben Sie Ihren Namen und Ihre Seri­en­num­mer und warten Sie darauf, dass die Gesellschaft sich um Sie herum bildet. Denn das wird sie höchst­wahrschein­lich tun. Schauen Sie niemals nach vorn, wo es die Zweifel, und niemals zurück, wo es das Bedauern gibt. Nein, schauen Sie immer nach Innen, und fra­gen Sie sich nicht, ob es in der Außen­welt etwas gibt, was Sie wollen, son­dern ob es Innen irgen­det­was gibt, das Sie noch nicht aus­gepackt haben. / zitiert nach der Ton­spur des Films “An Eng­lish­man in New York”

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