san marco

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echo : 8.15 UTC — In der ver­gan­genen Nacht habe ich geträumt, wun­der­bare 5 Jahre lang geschlafen zu haben. Als ich erwachte fühlte ich mich wohl, dann bemerk­te ich, dass ich im Wass­er stand bis zum Bauch. Das Wass­er war warm, es roch nach Tang und nach Salz und nach Öl in diesem Augen­blick des Erwachens. Ich hörte vor dem Fen­ster die Stim­men spie­len­der Kinder. Ich sah mich um und dachte: Was für ein schön­er Anblick, all diese Lichter, es muss Nacht sein, Schiffe fahren herum, die von Vögeln gezo­gen wer­den, als wären sie Pferde. Dann erwachte ich erneut. Es war früher Mor­gen, anstatt Kinder­stim­men, hörte ich die hell pfeifend­en Stim­men einiger Seemöwen. Ich trat an ein Fen­ster, sah auf den Hof. Da waren tat­säch­lich Möwen. Sie ver­sucht­en Mülltüten zu öff­nen. Manche der Mülltüten lagen auf dem Boden, andere hin­gen in den Bäu­men. Ich fand, die Möwen waren nicht sehr geschickt im Öff­nen der Mülltüten. Plöt­zlich hüpften Kinder auf der Gasse herum. Sie tru­gen Schul­ranzen auf dem Rück­en und Tele­fone mit Bild­schir­men in ihren Hän­den. Immer wieder blieben sie ste­hen und steck­ten die Köpfe zusam­men und lacht­en. Ich bemerk­te, dass der Ole­an­der vor dem West­fen­ster im Hof zu blühen begann. Es waren rote Blüten. Gestern Abend habe ich Men­schen beobachtet, die auf dem Markus­platz um eine Öff­nung im Boden standen, aus welch­er Wass­er sick­erte. Sie fotografierten, aber das Wass­er war sehr wenig, weswe­gen sie her­an­zoomen mussten. Auch waren da Men­schen, die Tan­go tanzten nach Melo­di­en eines Kaf­fee­haus-Orch­esters. — stop

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