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sierra : 15.08 UTC – Ich erzählte gestern wieder einmal, dass ich mir gerne vorstelle, wie es wäre, wenn ich über ein beson­deres Auge verfügte, ein Auge nämlich, das ich meinem Kopf entnehmen und vor mich hin auf den Tisch ablegen könnte, ein lebendes Auge, ein Auge, mittels dem ich einer­seits von meinem Kopf aus fröh­lich in die Welt hinaus­schauen würde, ande­rer­seits ihm Frei­heit des Raumes gewähren, ohne dass es sofort Schaden nehmen sollte, ein Augen­wesen demzu­folge, ein Augen­tier, mit einem selbst­stän­digen Gehirn, mit einem Magen, Blut­ge­fäßen, Ohren ( ich bin mir nicht sicher ), einem Mund und einem Verdau­ungs­ap­parat, alles sehr klein und feinst gewirkt, eine Persön­lich­keit von 7.5 Gramm Gewicht, die mich gern von einem Tisch her betrachten würde, diesen Mann mit fehlendem Auge, was nicht wirk­lich der Fall ist, weil das Auge, das fehlt, eigent­lich anwe­send ist, aber nicht dort, wo man es erwartet unweit der Nase, sondern längst auf dem Tisch. Stellt sich nun die Frage, was so ein Auge zu sich nehmen wollte, wie man es füttert, was und wie viel an einem der Lebens­tage eines unab­hän­gigen Augen­ge­schöpfes getrunken werden sollte, und was in Etwa geschehen würde, wenn sich das Auge in ein weiteres Auge vernarrt? – stop

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