verwandlung

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echo : 0.52 UTC — Vor weni­gen Tagen führte ein Gedanke­naus­tausch mit ein­er Per­son, die mir in der dig­i­tal­en Sphäre begeg­nete, zu ein­er selt­samen Sit­u­a­tion. Später Abend. Ich stand in der Küche und schaute aus dem Fen­ster und über­legte, ob es sein kann, dass ein Men­sch, der meinen tat­säch­lichen Namen nicht ken­nt, weil ich mit ihm unter einem Deck­na­men disku­tierte, in der Lage sein kön­nte, her­auszufind­en, wer ich tat­säch­lich bin, in welch­er Stadt ich wohne, in welch­er Straße noch dazu. Er hat­te mich näm­lich als ein Tier beze­ich­net, nach­dem ich ihn fragte, ob er denn jemals mit einem Men­schen, der in Afri­ka geboren wor­den war, per­sön­lich gesprochen habe. Er schrieb: Du Zecke, so kön­nen nur Schmarotzer fra­gen. Ich antwortete, ich müsse doch annehmen, dass er sehr viele afrikanis­che Men­schen kenne, weil er doch andauernd über sie schreiben würde, dass man oder gar er per­sön­lich inzwis­chen daran gewöh­nt sei, dass Afrikan­er Babys Köpfe abschnei­den. Und schon wollte er mich besuchen, nicht sofort, in ein paar Tagen, vielle­icht in der kom­menden Woche, er würde mir dann das Licht ausknipsen. Deshalb stand ich in der Küche und über­legte. Es war kurz nach Mit­ter­nacht. — stop

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