von den katzenschnecken

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alpha : 4.05 — Ich will, ehe es hell wer­den wird, noch schnell von ein­er beson­deren Sch­neck­en­gat­tung erzählen, von den Katzen­sch­neck­en näm­lich. Ich geste­he, ich habe kein Tier dieser Art mit eige­nen Augen gese­hen, aber ich habe von ihnen gehört, man erzählte, nein, man ver­sicherte, sie wür­den tat­säch­lich bere­its wirk­lich existieren. Das Beson­dere an diesen Mol­lusken­tieren soll sein, dass sie men­schlich­er Schöp­fung sind, irgend­je­mand muss eine gewöhn­liche Wein­bergsch­necke mit­tels eines speziellen genetis­chen Codes so vere­delt haben, dass sie sich sehr schnell, in etwa so schnell und hek­tisch wie größere Ameisen bewe­gen. Aber warum, fragte ich mich, sollte man Sch­neck­en, die doch von Natur aus eher gemütliche Per­sön­lichkeit­en sind, beschle­u­ni­gen? Man erk­lärte, man habe über­legt, dass Sch­neck­en, wenn man sie beschle­u­ni­gen würde, für die Augen der gemeinen Land­katzen sicht­bar wer­den wür­den und somit zur Beute. Katzen wür­den for­t­an aller­hand Prob­leme lösen, die sich für Gartenbe­sitzer im Früh­ling nach und nach ent­fal­ten. Ist das nicht wun­der­bar, rasende Scheck­en, ein paar Hun­dert von Ihnen sollen sich bere­its in den Bergen auf ein­er streng behüteten Wiese tum­meln. Von den Katzen, die man vor drei Tagen ins Sch­neck­en­freiluft­ge­hege warf, soll noch keine einzige zurück­gekehrt sein. — stop
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