zeppeline

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alpha : 8.06 — Seit Tagen denke ich darüber nach, weshalb mich die Ansicht japanis­ch­er Fes­sel­bomben­bal­lone irri­tiert. Ich komm nicht dahin­ter. Vielle­icht ein­mal eine Geschichte erzählen, die von oder mit Bomben­bal­lo­nen han­delt, eine Art fab­u­lierende Denkbe­we­gung, die die Sub­stanz dieser selt­samen Idee in meinem Leben wirk­lich­er, greif­bar­er wer­den lässt. Nicht also erfind­en, son­dern etwas Gefun­denes buch­sta­bieren, um es genauer denken oder über­haupt als etwas Eigenes spüren zu kön­nen. Gestern Abend noch erzählte ich in einem Gespräch von Zep­pelinkäfern, wie sie durch meine Woh­nung schweben. Ich erzählte in ein­er Weise, dass ich eher sagen müsste, dass ich von der Erschei­n­ung der Zep­pelinkäfer in meinem Zim­mer berichtete, weil sie, im Feb­ru­ar zunächst wortweise auf Notiz­pa­pi­er geset­zt, für mein Gehirn zur ein­er wirk­lichen Erschei­n­ung gewor­den sind. — Eine beruhi­gende Beobach­tung.
luftschiffbombe

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