zeppeline

9

alpha : 8.06 – Seit Tagen denke ich darüber nach, weshalb mich die Ansicht japa­ni­scher Fessel­bom­ben­bal­lone irri­tiert. Ich komm nicht dahinter. Viel­leicht einmal eine Geschichte erzählen, die von oder mit Bomben­bal­lonen handelt, eine Art fabu­lie­rende Denk­be­we­gung, die die Substanz dieser selt­samen Idee in meinem Leben wirk­li­cher, greif­barer werden lässt. Nicht also erfinden, sondern etwas Gefun­denes buch­sta­bieren, um es genauer denken oder über­haupt als etwas Eigenes spüren zu können. Gestern Abend noch erzählte ich in einem Gespräch von Zeppel­in­kä­fern, wie sie durch meine Wohnung schweben. Ich erzählte in einer Weise, dass ich eher sagen müsste, dass ich von der Erschei­nung der Zeppel­in­käfer in meinem Zimmer berich­tete, weil sie, im Februar zunächst wort­weise auf Notiz­pa­pier gesetzt, für mein Gehirn zur einer wirk­li­chen Erschei­nung geworden sind. – Eine beru­hi­gende Beob­ach­tung.
luftschiffbombe

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top