brief an dornier

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echo : 2.02 – Sehr geehrte Damen und Herren von der Stif­tung Dornier für Luft- und Raum­fahrt! Ich wende mich hiermit höflichst mit der Bitte um Unter­stüt­zung an Sie, obgleich ich nicht sicher sein kann, mit meinem Anliegen Ihr Gehör finden zu können, da mein Vorhaben weder Aufgaben bemannter Luft­fahrt, noch Aufgaben bemannter Raum­fahrt berühren wird. Ich hoffe dennoch für einen Moment Ihre Aufmerk­sam­keit zu gewinnen, es geht nämlich darum, einen kugel­för­migen Körper zu entwi­ckeln, nicht schwerer als 1,5 Gramm, der in der Art und Weise der Pflan­zen­flug­samen mit dem Wind durch die Welt reisen könnte. Im Objekt enthalten sein sollten je eine Kamera mit einen 360°- Objektiv, eine höchst leis­tungs­fä­hige Batterie, sowie ein Sender, der in Minu­ten­fre­quenz aufge­nom­mene Bilder des Zufalls an einen Empfänger veräu­ßern würde, an eine mensch­liche Person oder einen Computer, die sich um die Doku­men­ta­tion der über­mit­telten Aufnahmen bemühen, sie kata­lo­gi­sieren, bewerten und gege­be­nen­falls veröf­fent­li­chen würde. Eine außer­ge­wöhn­liche Eigen­schaft dieses mikro­sko­pisch kleinen Wesens sollte sein, dass es in seiner Form sehr flexibel sein wird, einer Flüs­sig­keit ähnlich. In dieser Weise exis­tie­rend würde es beinahe jedes Hindernis über­winden, sich kaum irgendwo dauer­haft verfangen, deshalb für sehr lange Zeit auf Reisen sein, auch mit Meeres­strö­mungen wandern, mit Dünen der Wüsten, durch Stadt­land­schaften vaga­bun­dieren, durch Wald­ge­biete und Steppen, indessen immerzu foto­gra­fie­rend, eine zufäl­lige, von keiner mensch­li­chen Person vorbe­stimmte Spur gefan­genen Lichts verzeich­nend. Melden Sie sich bitte, sofern ich Ihnen aus dem Inneren meiner Vorstel­lung im Detail berichten darf. Ihr Louis – stop

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