ai : MEXIKO

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MENSCHEN IN GEFAHR : “Die Men­schen­recht­sor­gan­i­sa­tion Artícu­lo 19 hat einen anony­men Dro­hbrief erhal­ten. Die Organ­i­sa­tion set­zt sich für das Recht der freien Mei­n­ungsäußerung ein und hat ihr Büro in der Haupt­stadt Mexiko-Stadt. / Am 19. April war ein Brief an der Haustür des Büros von Artícu­lo 19 gefun­den wor­den. Der Brief war an den Leit­er der Organ­i­sa­tion, Darío Ramírez, sowie die restlichen Mitar­beit­er von Artícu­lo 19 gerichtet: “Klein­er ver­dammter Chef… Du Strich­er hast keine Ahnung, mit wem du es zu tun hast… Wollen wir mal sehen, ob dein Herz nicht auf ein­mal aufhört zu schla­gen. Zu viel beschissene Frei­heit. Mal sehen, wie Macho du bist, wenn wir dich und deine kleinen Scheißer wirk­lich kalt­gemacht haben… Wir beobacht­en euch ganz genau… Ihr wisst, wer wir sind und dass wir das durchzuziehen kön­nen” (Pinche jefe­si­to pendejo…eres un puto que no sabes con quien te estas metiendo…A ver si con una madrisa no se te para el cora­zon. Mucha puta lib­er­tad ver­dad. A ver que ten ver­ga eres cuan­do ter­mines tu y tus puti­tos bien puteados…Estamos vien­dote y bien cerca…Sabes quienes somos y que si lo podemos ahcer [sic]). / Artícu­lo 19 hat wegen der Dro­hung Anzeige bei den städtis­chen Behör­den erstat­tet. Die Organ­i­sa­tion fordert, dass die Schutz­maß­nah­men, die für Jour­nal­is­ten und Men­schen­rechtsvertei­di­ger ein­gerichtet wur­den, auch für Darío Ramírez und die Mit­glieder von Artícu­lo 19 Anwen­dung find­en. Die städtis­chen Behör­den haben auf der Grund­lage ein­er Schutzanord­nung der Men­schen­recht­skom­mis­sion von Mexiko-Stadt (Comisión de Dere­chos Humanos del Dis­tri­to Fed­er­al) Polizeistreifen einge­set­zt. / Artícu­lo 19, der Leit­er und die Mit­glieder der Organ­i­sa­tion haben entsch­ieden, ihre Arbeit, die Frei­heit der Mei­n­ungsäußerung in Mexiko zu doku­men­tieren, zu vertei­di­gen und zu fördern, fortzuset­zen. Artícu­lo 19 hat viele Fälle doku­men­tiert, in denen Jour­nal­istIn­nen im ganzen Land ange­grif­f­en und/oder bedro­ht wer­den und in denen die Behör­den keine effek­tiv­en Unter­suchun­gen durchge­führt und somit die Sicher­heit von Jour­nal­istIn­nen nicht sichergestellt haben.” — Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen, möglichst unverzüglich und nicht über den 5. Juni 2013 hin­aus, unter »> ai : urgent action

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