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tango : 0.28 UTC – Ich habe gestern auf der Suche im Internet nach Walfisch­stimmen ein Mikrofon entdeckt, das sich im Atlantik nahe der grön­län­di­schen Küste unter der Meeres­ober­fläche befinden soll. Folgende Posi­tion war zu ermit­teln: Statoil Green­land ( Ölplatt­form ) 79.056 N / -12.538 O. Es handelt sich mögli­cher­weise tatsäch­lich um Live – Aufnahmen, die von dort gesendet werden, nicht um einen Loop, der vorgibt Geräu­sche in Echt­zeit zu über­tragen. Das atlan­ti­sche Meer, soviel kann ich nach längerer Beob­ach­tungs­zeit sagen, knat­tert und rauscht und tickt und pfeift von Zeit zu Zeit. Ich meinte tatsäch­lich Walfisch­stimmen gehört zu haben, ein berüh­render Moment. – Ich erin­nere mich, einmal gelesen zu haben, dass Buckel­wale zur Paarungs­zeit über eine Sprache verfügen, die einfa­chen mensch­li­chen Spra­chen ähnlich ist. Immer wie­der seither die Frage, was ich unter einer einfa­chen mensch­li­chen Sprache ver­ste­hen sollte. Ob eine dieser einfa­chen mensch­li­chen Spra­chen viel­leicht geeignet wäre, sich mit­tels einer Pro­ze­dur der Über­set­zung von Wal zu Mensch zu ver­stän­di­gen? Wir könnten uns vom Land und von der Tiefsee erzählen. Eine gran­diose Vorstel­lung, wie ich in der Tiefe vor einem Wal schwe­be und darauf war­te, dass er bald, nach ein wenig Denk­zeit, zu mir spre­chen wird, etwas also sagen oder sin­gen, das nur für mich bestimmt ist. Viel­leicht eine Frage: Wie heißt Du, mein Freund? Oder : Ich hörte von Bäumen! – stop

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