fliegende berge

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india : 2.24 – Im Schlaf eine inter­es­sante Erfah­rung der Zeit. Das war gestern, nachdem ich mir vorge­nommen hatte, eine Zugfahrt nach Montauk zu träumen. Statt­dessen, feine Sache, träumte ich, Stanislav Lem habe mir einen Brief geschrieben. Und weil ich die kleine Geschichte nun ganz genau erzählen möchte, muss ich an dieser Stelle notieren, dass Herr Lem im Nacht­ge­schehen keinen unmit­tel­baren Kontakt aufzu­nehmen vermochte, dass viel­mehr ein geheim­nis­volles Büro den ersten und einzigen Buch­staben einer Nach­richt mit dem Hinweis über­mit­telte, ich müsse mich fortan gedulden, da die Zeit der jenseits Lebenden sehr viel lang­samer vergehen würde, als die Zeit der dies­seits lebenden Menschen. Mit einem weiteren Zeichen, einem zweiten Zeichen des Briefes, sei im Juni, und zwar doch im Juni des laufenden Jahres, zu rechnen. Ich wachte dann auf und war fröh­lich und machte mich unver­züg­lich an die Beob­ach­tung eines Nach­rich­ten­schat­tens, den flie­gende vulka­ni­sche Mikro­ge­birge derzeit über Europa erzeugen. – Abwarten. stop. Teetrinken. stop
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