im museum

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tango : 2.12 – Auf der Suche nach Texten, die das Wesen der Brief­mar­ken­sammler beschreiben, entdeckte ich eine wunder­volle Beob­ach­tung der Schrift­stel­lerin Dubravka Ugresic. Sie notiert: Im Berliner Zoolo­gi­schen Garten steht neben dem Bassin mit einem Seeele­fanten eine unge­wöhn­liche Vitrine. Hier liegen unter Glas die im Magen des See-Elefanten Roland gefun­denen Gegen­stände, nachdem dieser am 21. August 1961 verendet war, und zwar: Ein rosa Feuer­zeug, vier Eisstiele (Holz), eine Metall­bro­sche in Gestalt eines Pudels, ein Flaschen­öffner, ein Damen­arm­band (Silber?), eine Haar­spange, ein Blei­stift, eine Wasser­pis­tole aus Plastik, ein Plas­tik­messer, eine Sonnen­brille, ein Kett­chen, eine klei­nere Metall­feder, ein Gummi­reifen, ein Spiel­zeug­fal­schirm, eine Eisen­kette, (ca. 40 cm lang), vier lange Nägel, ein grünes Plas­tik­auto, ein Metall­kamm, ein Püpp­chen, eine Bier­dose (Pilsener, 0,33 l), eine Streich­holz­schachtel, ein Kinder­pan­toffel, ein Kompaß, ein Auto­schlüssel, vier Münzen, ein Taschen­messer mit Holz­griff, ein Schnuller, ein Bund mit Schlüs­seln (5 St.), ein Vorhän­ge­schloß, ein Plas­ti­k­etui mit Nähzeug. / aus: Das Museum der bedin­gungs­losen Kapi­tu­la­tion. – stop

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