manhattan transfer : ein wölkchen asche

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ulysses : 23.57 — Am späten Abend, die Luft war von selt­samer Milde, auf dem Prom­e­naden­deck des Fährschiffs Spir­it of Amer­i­ca der ersten Seebestat­tung meines Lebens beige­wohnt. Ein heim­lich­er Vor­gang, dessen Beobach­tung nur deshalb möglich gewe­sen war, weil mich der junge Mann und die junge Frau, die vom Bug des Schiffes her gekom­men waren, in den Nachtschat­ten nicht wahrgenom­men hat­ten. Sie standen für einige Minuten still in mein­er Nähe, sahen auf das Wass­er herab, das dunkel gewe­sen war, hiel­ten sich an den Hän­den und sprachen sehr leise. Sie sprachen so, als wür­den sie beten. Ein helles Wölkchen von Asche stieg in der Luft. Die junge Frau fasste in ihre Man­teltasche, sie warf ein Stück Papi­er in die Tiefe, dann Blu­men, Blüten, eine hand­voll Blüten die junge Frau, und eine hand­voll Blüten der junge Mann. Dann gin­gen sie langsam fort in die Rich­tung, aus der sie gekom­men waren. — stop

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