manhattanstunde

2

ulysses : 1.58 — Ich stelle mir eine han­dliche Box vor, nicht größer als eine Stre­ich­holzschachtel. Wenn ich diese Box öffnete, würde 1 Stunde der Stadt New York in ihr fest­ge­hal­ten sein, jed­er Men­sch und jed­er sein­er Atemzüge, Gedanken, Gespräche und Wün­sche. Auch alle großen und kleinen Häuser, Straßen, Züge wären ver­sam­melt, das Licht und seine Schat­ten, Vögel und Wolken, das Wass­er der Flüsse, das Meer, das Lachen der Kinder, und jede der Beck­ettgestal­ten, die mir begeg­nen, wohin ich auch geh. Kön­nte zufrieden bald in einem Park sitzen und warten, 1 Stun­den­zeit in der Hosen­tasche. Auf dem Tisch eine Traube, mein Blick ruht sich aus. Dann wieder gehen, Stunde um Stunde gehen und schlafen, schauen und zugle­ich nicht schauen, kurze Blicke, Sekun­den­bilder, Augen geschlossen, Blicke durchs trans­par­ente Lid abends auf der großen alten Brücke mit der blät­tern­den ros­ti­gen Haut, das Vib­ri­eren der Schritte, der Stim­men auf hölz­er­nen Ste­gen von Insel zu Insel. — stop
ping

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top