salznamen

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2.01 — Dass die Fis­che eines Schwarms keine Namen tra­gen. Auch die Som­mer­fä­den eines Augusthim­mels oder die Moleküle eines Wassertropfens sind kaum je beschriftet, wie der Sand ein­er Wüste ohne jede Beze­ich­nung ist, so dass man eine hand­voll Sand nicht auf einen Tisch wer­fen kön­nte und sagen, dieser kleine Stein hier, das ist S-sahara-No 537675258386. Ich sehe dich, aber ich gebe Dir keinen Namen. Stattdessen ver­suchen wir den Him­mel. Wir sagen: Das ist Galax­ie M-23. Und dieser blaue Nebel hier ver­dunkelt Galax­ie M-C58. Unsere elek­tro­n­is­chen Augen sind empfind­lich. Wir kön­nten mit diesen Augen vielle­icht einen Golf­ball auf dem Mond erken­nen, oder eine Tele­fonzelle auf dem Mars, nicht aber einen Stern hin­ter einem Stern in ein­er 7 Mil­lio­nen Licht­jahre ent­fer­n­ten Spi­ral­galax­ie. Vielle­icht sollte ich, wenn ich wieder ein­mal aufgeregt sein werde, weil mir der Him­mel auf den Kopf zu fall­en dro­ht, einen Teelöf­fel Salz auf meinen Schreibtisch schüt­ten und eine Zäh­lung und Beze­ich­nung der Kristalle vornehmen. Wie lange Zeit würde ich zählen? Kön­nte ich je wieder aufhören? — stop
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