summenlicht

pic

hima­laya : 3.15 – Über meinem Schreib­tisch brennt seit einer Stunde ein warmes Licht, elek­tri­sches Feuer, welches einem Glas­kolben entkommt, in dem sich weitere klei­nere Glas­kolben befinden. Diese klei­neren, unsicht­baren Glas­kolben erzeugen das eigent­liche Licht, das als Summen­licht durch das milchige Glas zu mir in den Raum entkommt. Ich dachte gerade eben noch, als ich eine Konstruk­ti­ons­zeich­nung meiner neuesten Leucht­birne betrach­tete, dass sie Licht­beeren enthält, Licht­kir­schen genauer. Auf einem weiteren Zettel war das schöne Wort Lumen verzeichnet, außerdem der Hinweis, ich könnte meine Lampe 12000 Male ein und wieder ausschalten, ohne dass mein neues Licht daran zu Grunde gehen würde. Noch viel erstaun­li­cher war mir vorge­kommen, dass der Licht­körper, den ich erworben hatte, 25 Jahre leuchten wird. Eine erstaun­liche Aussage. Sie ist in einer Weise verzeichnet, als wäre ihre Grund­lage Erfah­rung. Ich habe mir gedacht, dass man viel­leicht eine Möglich­keit gefunden haben könnte, die Zeit für Unter­su­chungen des Lichts derart zu beschleu­nigen, dass aus 25 Menschen­jahren 2 Lampen­mo­nate werden. Ich bekomme das noch nicht voll­ständig in meinen Kopf, insbe­son­dere den Gedanken nicht, dass ich nach meiner ersten schönen Lampen­birne zu meiner Lebzeit höchst­wahr­schein­lich nur noch eine weitere Frucht dieser Art für gute Sicht über meinem Schreib­tisch erwerben werde. – stop

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top