syrischer traum

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tan­go : 6.15 — Ich hat­te einen beun­ruhi­gen­den Traum. In diesem Traum wurde mit Panz­ern auf protestierende Men­schen geschossen. Pro­jek­tile, groß wie Kof­fer, flo­gen durch die Luft. Wenn sie einen Men­schen trafen, rotierten Kör­perteile gegen den Him­mel. Über­haupt bewegte sich die Welt in diesem Traum sehr langsam, die Blät­ter der Bäume, Kinder, die unter Pla­ta­nen Him­mel und Hölle spiel­ten, auch jene fliegen­den Eisenkof­fer und das Feuer, das aus den Geschützrohren der Panz­er trat, alles zur Zeitlupe verzögert. Ein­mal saß ich auf ein­er Bank. Ich hielt den Kopf eines Jun­gen in Hän­den. Durch ein furchter­re­gen­des Loch in der linken Wange des Kindes spähte ich in das tobende Gesicht eines Offiziers. Das alles war mir, noch im Traum befind­lich, sehr merk­würdig vorgekom­men, weil die sin­gende Stimme eines Kindes in näch­ster Nähe zu vernehmen gewe­sen war. — stop

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