vom gecko

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marimba : 0.55 – Gestern, während ich noch schlief, hörte ich ein Geräusch, welches die Ankunft einer E-Mail meldete, die gerade in diesem Augen­blick, da ich noch nicht wach geworden war, an meine Schreib­ma­schine ausge­lie­fert wurde. Ich hatte viel­leicht vergessen, sie auszu­schalten, oder aber es exis­tieren E-Mail­va­ri­anten, die in der Lage sind, schla­fende Computer zu wecken, sowie Menschen, die in ihrer Nähe schlum­mern. Javier hatte wich­tige Nach­richten für mich. Ich antwor­tete ihm rasch: Lieber Javier, ich freu mich sehr, dass Sie sich die Mühe machten, mir zu schreiben. Obwohl wir uns nicht persön­lich kennen, wollen Sie mich groß­zügig auf einen Fehler aufmerksam machen, der mir vor wenigen Tagen unter­laufen ist. Ich danke Ihnen herz­lich. Sie haben in dem Film eines russi­schen Kame­ra­teams, von dem ich erzählte, entgegen meiner eigenen Beob­ach­tung doch einige offen­sicht­lich lebende Menschen entdeckt, fürwahr, ich habe sie nun gleich­falls wahr­ge­nommen, fünf Personen, vermut­lich Männer, die in der oberen Hälfte des Bild­aus­schnitts von der 18. bis zur 24. Film­se­kunde zu erkennen sind. Ich frage mich, wie konnte ich sie über­sehen? Und ich frage mich weiterhin, ob jene Männer in dem Moment, da der Droh­nen­vogel über ihnen flog, zum Himmel schauten, ob sie die flie­gende Bild­ma­schine wahr­nehmen konnten, und wenn ja, weshalb sie nicht flüch­teten. Mit jedem Tag entstehen weitere Fragen, die ich viel­leicht niemals beant­worten kann. Gestern hörte ich, dass die Ohren der Gekos mittels eines Tunnels mitein­ander verbunden sein sollen. Wenn man nun einem Gecko mittels einer Taschen­lampe in sein linkes Ohr leuch­tete, würde das Taschen­lam­pen­licht aus seinem rechten Ohr wieder heraus­kommen. Wie ich mich über diese Nach­richt freute. Herz­liche Grüße sendet Ihnen Ihr Louis – stop
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