propellerzunge

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tango : 2.01 – Wieder der Versuch, den Klang mensch­li­cher Stimmen vorzu­stellen, wie sie sich unter einer Wasser­ober­fläche arti­ku­lieren. Eine schwie­rige Aufgabe, insbe­son­dere deshalb, weil ich einer­seits annehme, ein authen­ti­sches Sprech­ge­räusch, welches sich unter Wasser ereignet, in meinem Kopf jeder­zeit erzeugen zu können, ande­rer­seits jedoch über keinerlei Wörter verfüge, dieses Geräusch ange­messen zu beschreiben. Ein Problem der Über­set­zung scheint vorzu­liegen, ein Raum zwischen geis­tigem Hören und dem annä­hernd korrekten Ausdruck in der Sprache meines Mundes oder meiner Hände auf Tasta­turen, der auch in dieser Nacht, nach Jahren inten­siver Versuche, nicht zu über­winden ist. Ich nehme an, Phoneme, die eine ausge­dehnte Öffnung des Mundes erfor­dern in der Sprache unter der Wasser­ober­fläche spre­chender Lungen­men­schen, werden im Laufe der Jahr­hun­derte seltener werden, Arti­ku­la­tion indessen mittels gespitzter Lippen, pfei­fende Laute, eine Entwick­lung in diese Rich­tung, das ist denkbar. – Leichter Regen. – stop

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