von makis

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echo : 3.08 UTC — Gestern Abend habe ich ver­sucht, meine Gedanken zu beobacht­en. Eigentlich wollte ich eine Liste mein­er abendlichen Gedanken ver­fer­ti­gen, Gedanken in der Straßen­bahn, Gedanken vor ein­er Super­mark­tkasse wartend, Gedanken in der Beobach­tung eines Fernse­hbild­schirmes. Ich war sehr müde gewe­sen, hat­te lang gear­beit­et, war, sagen wir, langsam mit dem Kopf, deshalb nicht aus­re­ichend schnell, um sagen zu kön­nen, das war nun ein Gedanke, der ger­ade eben abgeschlossen wurde, nun begin­nt ger­ade eine weit­er­er Gedanke, dieser Gedanke No 18 ( Her­zlich Willkom­men! ) beschäftigt sich mit der zen­tralen Frage wovon Kobold­makis sich eigentlich ernähren? Ich habe bemerkt, dass es möglich zu sein scheint, einen Gedanken festzuhal­ten, um den Gedanken zu ver­größern, ihn also schw­er­er ( Grav­i­ta­tion ) zu machen, sagen wir, den Gedanken mit Zeiträu­men rück­wärts ( erin­nernd ) oder vor­wärts ( spekulierend ) zu verse­hen. Je länger ich an einem Gedanken­knoten fes­thalte, desto schläfriger werde ich. Ein Gedanke kann sich in ein Bild ver­wan­deln. Wenn ich in Gedanken die Augen eines Kobold­makis zur Auf­führung bringe, schlafe ich ein. — stop
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