60.432875 : 22.158961

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nordpol : 6.08 – Eine tragi­sche Geschichte soll sich in einer kleinen, finni­schen Stadt nahe Turku ereignet haben. Ich konnte mir den Namen der Stadt nicht merken, aber die Geschichte sehr wohl, die mir ein Freund erzählte, während wir gerade auf ein Flug­zeug warteten. Dort oben im Norden soll der Geschichte zur Folge, eine Frau mitt­leren Alters nach Jahren des Schrei­bens bemerkt haben, dass sie wieder­holt bestohlen wurde, dass man geduldig darauf wartete, dass sie etwas aufschreiben und im Internet veröf­fent­li­chen würde, dann wollte man nämlich sofort inter­es­sante und auch weniger inter­es­sante Abtei­lungen ihrer neu hinzu­ge­fügten Geschichte und ihre Gedanken markieren mittels eines Maus­zei­gers, um die in dieser markierten Abtei­lung befind­li­chen Wörter zu kopieren, sie durch Spei­cher eines oder mehrerer Computer zu trans­por­tieren, bis eben jene Zeichen, die gestoh­lene Zeichen waren, an einer weiteren Stelle im Internet unter Texten, die nicht gestohlen worden waren, zum Still­stand kommen würden. Den Zeichen selbst war niemals anzu­sehen, dass sie eigent­lich nicht dort hinge­hörten, dass sie fremde Zeichen waren. Als nun die bestoh­lene Frau zufäl­li­ger­weise bemerkte, dass sie beraubt und immer weiter beraubt worden war, wollte sie sich wehren. Sie bemühte sich um Unter­stüt­zung, sie bat ihre besten und auch weniger gute Freunde zu lesen, was sie notiert hatte, Text­stellen zu verglei­chen und Anklage zu erheben. Einige Tage später bereits machte sich die Frau auf den Weg in die Wälder, irgend­je­mand behaup­tete, sie sei nicht gewan­dert, sondern geflohen. Nun, vorges­tern, soll sie gefunden worden sein. Man berichtet, dass sie schwei­gend auf einem recht hohen Baum sitzen würde. Sie lese in Büchern, die sie mit Schnüren an Ästen des Baumes befes­tigt habe. Sie wolle partout nicht herun­ter­steigen. Es werde doch bald Winter werden. – stop
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