ai : ÄGYPTEN

aihead2

MENSCHEN IN GEFAHR : “Die Menschen­rechts­ver­tei­di­gerin Yara Sallam, die Akti­vistin Sanaa Ahmed Seif sowie 20 weitere Ange­klagte wurden am 26. Oktober wegen Verstößen gegen das repres­sive ägyp­ti­sche Demons­tra­ti­ons­recht und einer Reihe weiterer Anklagen zu drei Jahren Haft verur­teilt. / Das Gerichts­ur­teil wurde von dem zustän­digen Gericht in Helio­polis verhängt, das im Tora-Poli­zei­in­stitut zusam­men­trat, einem Neben­ge­bäude des Tora-Gefäng­nisses. Weder Fami­li­en­an­ge­hö­rige noch die Öffent­lich­keit waren zur Gerichts­ver­hand­lung zuge­lassen. Wie die Rechts­bei­stände der Verur­teilten Amnesty Inter­na­tional mitteilten, werden diese jetzt vor einem höheren Gericht Rechts­mittel einlegen. / Sicher­heits­kräfte hatten die Aktivist_innen am 21. Juni im Kairoer Stadt­teil Helio­polis fest­ge­nommen, nachdem sie eine Kund­ge­bung in der Gegend aufge­löst hatten. / Rechts­bei­stände der Aktivist_innen ließen Amnesty Inter­na­tional wissen, dass anhand der vor Gericht vorge­legten Beweise, darunter Video­auf­zeich­nungen, nicht nach­ge­wiesen werden konnte, dass Personen aus der Gruppe an den Gewalt­taten betei­ligt waren. Yara Sallams Rechts­bei­stände hatten ange­führt, dass die Menschen­rechts­ver­tei­di­gerin nicht an den Protesten teil­ge­nommen hatte, sondern bei der anschlie­ßenden Razzia fest­ge­nommen wurde. / Außerdem teilten die Rechts­bei­stände Amnesty Inter­na­tional mit, dass die Ange­klagten während der letzten Verhand­lungen am 11. und 26. Oktober das Verfahren weder hören noch mit ihrem Rechts­team kommu­ni­zieren konnten, da sie durch eine getönte Glas­scheibe vom Rest des Gerichts­saals getrennt waren.” – Hinter­grund­in­for­ma­tionen sowie empfoh­lene schrift­liche Aktionen, möglichst unver­züg­lich und nicht über den 8. Dezember 2014 hinaus, unter »> ai : urgent action

ping

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top