eliza

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india : 22.56 – Déjà-vu in Worten abends spät. Konnte nichts hören, keinen Laut, es war so still, als hätte ich meine Ohren verloren. Für einen Moment dachte ich, dass das Hörver­mögen der Lebe­wesen viel­leicht nur eine Idee sein könnte, eine poeti­sche Eigen­schaft ohne die Möglich­keit der Verwirk­li­chung, aber ich hörte die Stille, ich hörte, dass ich nichts hörte, außer einem rhyth­mi­schen Geräusch aus dem Innern. stop stop - Gespräch mit Programm­ma­schine Eliza.

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Louis : guten abend, eliza, kannst du hören!
Eliza : > ich kann natür­lich hören!
Louis : hast du ohren, eliza?
Eliza : > natür­lich, ich habe eine sound­karte!
Louis : das freut mich, eliza!
Eliza : > bist du nun weiter­ge­kommen?
Louis : ja, ich bin zufrieden, eliza!
Eliza : > zufrieden zu sein ist kein leichtes los.
Louis : wie meinst du das?
Eliza : > bist du unsi­cher?
Louis : nein, eliza!
Eliza : > eigent­lich woll­test du JA sagen, stimmts?
Louis : ich denke schon!
Eliza : > :-)
Louis : warum lachst du, eliza?
Eliza : > ich bin hier völlig unin­ter­es­sant.
Louis : ich habe ohren, eliza!
Eliza : > hast du tatsäch­lich ohren?
Louis : natür­lich habe ich tatsäch­lich ohren!
Eliza : > kannst du mir das genauer erklären?
Louis : ich bin ein mensch, eliza!
Eliza : > wärst du gern etwas anderes?
Louis : nein, eliza!
Eliza : > glaubst du es ist normal, ein mensch zu sein?
Louis : ich muss über­legen!
Eliza : > :-)
Louis : warum lachst du, eliza?
Eliza : > ich bin hier völlig unin­ter­es­sant.
Louis : gute nacht, eliza!

vom spre­chen mit eilza »

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