djuna barnes

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tan­go : 6.38 – Mit Blitzen, die Him­mel und Erde verbinden, ist das so eine Sache. Man hört sie nicht kom­men. Sie sind immer Erin­nerung, nie Ereig­nis, haar­feine Dampfluftröhren, die Erschei­n­ung erzeu­gen. Unlängst, während ich im Regen spazierte, muss ich von einem Blitz dieser Art getrof­fen wor­den sein, weil ich sehr bald später auf ein­er Roll­treppe Dju­na Barnes gesichtet habe. Sie fuhr nach Unten, ich nach Oben. Ein faszinieren­der Anblick. Da waren ein Paar heller, ele­gan­ter Schuhe, ein dunkel­grünes, ver­we­gen geschnittenes Kleid, weit­er­hin ein blauer Som­mer­hut. Dieser Hut nun bran­nte lichter­loh auf ihrem Kopf. Eine Art Feuer war das gewe­sen, das ölig russte, und als sie nahe herangekom­men war, auf gle­iche Höhe unge­fähr, Ruß auch auf ihrer Nase. Dann wachte ich auf und hörte noch, wie ich zu mir sagte: Es reg­net. – Diese kleine Geschichte ereignete sich vor etwa ein­er Stunde. Ger­ade eben wird es hell und es reg­net tat­säch­lich, weshalb ich im Moment nicht ganz sich­er bin, wo ich mich eigentlich befinde. — stop

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