eine kurze pause

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lima : 0.08 UTC – Vorges­tern, am späten Abend, führte ich ein inter­es­santes Twit­ter­ge­spräch. Eine Person, ein Herr oder eine Dame, erkun­digte sich auf direktem Kanal, ob es denn möglich sei, meinen eigent­li­chen Namen zu erfahren, weil er oder sie mich sehr gerne irgend­wann in naher Zukunft wegen Hoch­ver­rats an dem deut­schen Volke anklagen wolle. Ich hatte mich kurz zuvor erkun­digt, ob er oder sie viel­leicht einen der versifften Neger, die Europa angeb­lich bedrohten, persön­lich kennen würde. Ich bat um etwas Geduld, ich würde mir Zeit nehmen, um ihre Anfrage zu entscheiden, müsste zunächst darüber nach­denken. Zeig Dich, Du Hund, schrieben der Mann oder die Frau. Ich antwor­tete, ich, der Hund, befürchte bei Offen­le­gung meines wirk­li­chen Namens mögli­cher­weise heute noch auf der Straße vor meinem Haus wegen Hoch­ver­rats elimi­niert zu werden. Ein kurze Pause entstand im Gespräch, es dauerte fünf Minuten und 32 Sekunden, dann antwor­tete der Mann oder die Frau in groß­zü­giger Weise, ich solle mich nicht aufregen, ich könne sicher sein, dass mir nichts geschehen würde. Wir kämpfen für die Frei­heit der Meinung, gegen ein Diktatur, die Deutsch­land vernichten wolle. Er oder sie fragte sodann: Sind Dir Hans und Sophie Scholl bekannt? Es sei jetzt an der Zeit Wider­stand zu leisten, damit Deutsch­land nicht unter­gehe, mutig und aufrecht. – stop

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