eine schreibmaschine

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sier­ra : 6.14 UTC — Ich hörte von der Exis­tenz ein­er mech­a­nis­chen Schreib­mas­chine, die nicht größer sein soll als ein Stück Wür­felzuck­er. Würde man diese sehr kleine Schreib­mas­chine mit bloßem Auge betra­cht­en, würde man ver­mut­lich sagen, das kön­nte der Form nach eine Schreib­mas­chine sein. Sie ver­fügt über Tas­ten, wie bei ein­er gewöhn­lichen Schreib­mas­chine, sowie eine Walze, die Papiere zu trans­portieren ver­mag, auch über ein Farb­band von Haares­bre­ite, und über Häm­merchen, an deren Enden Plättchen befes­tigt sind, auf welchen sich Zeichen befind­en, die wir ken­nen. Wie, fragte ich mich, soll diese Schreib­mas­chine nur zu bedi­enen sein, wenn sie doch so klein ist, dass sie von einem men­schlichen Fin­ger ganz und gar zer­drückt wer­den kön­nte, oder ver­bo­gen, so dass sie nie wieder schreiben würde. Und über­haupt, wer hat diese Appa­ratur aus welchem Grunde in jen­er selt­samen Größe mon­tiert? Man kön­nte mit ihrer Hil­fe vielle­icht in der Art und Weise Jack Ker­ouacs einen Text ver­fassen, kön­nte demzu­folge einen sehr lan­gen Text auf eine Luftschlange notieren, wenn man nur in der Lage wäre, die Tas­ten der Schreib­mas­chine in äußerst zärtlich­er Art und Weise anzuschla­gen. Eine Lupe scheint unverzicht­bar. — stop
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