kalkutta

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echo : 17.05 – Traum­wärts in Kalkutta gewesen. Spazierte unter einem Regen­schirm bis zu den Hüften hin in schil­lerndem Wasser. Büchsen und Tüten und Schuhe dümpelten um mich herum, darunter strah­lende, lachende Gesichter von Kindern, die badeten, in dem sie mit sehr hellen Stimmen zu mir spra­chen. Bald zogen sie mich mit sich fort durch enge Straßen, die hölzerne Häuser säumten. In die Wand eines dieser Häuser war ein Compu­ter­bild­schirm einge­lassen, darunter eine Tastatur mit Tasten je so groß wie eine ausge­wach­sene mensch­liche Hand. Die Kinder erzählten, jene gefan­gene Maschine sei ihre Maschine. Sie hüpften vor den Wand hin und her, in dem sie einen Text notierten, den ich nicht lesen konnte. Auch deshalb nicht lesen konnte, weil ich meine Arme und Beine beob­ach­tete, die je in eine andere Himmels­rich­tung fort­ge­tragen wurden. Eine Selbst­auf­lö­sung, die sich in Minu­ten­frist vollzog, als sei der Text der Kinder eine Beschwö­rung gewesen, die meine anato­mi­sche Gestalt sorg­fältig in klei­nere Teile zerlegte. Eines der Kinder nahm meinen Kopf mit sich nach Hause. Behutsam wurde ich getragen und voller Stolz herum­ge­zeigt. Eine gespens­ti­sche Geschichte viel­leicht, die sich ereig­nete am Montag bereits irgend­wann gegen 3 Uhr am Nach­mittag. – stop
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