mumbai – darjeeling

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echo : 8.55 – Das 8 jährige Mädchen Puja in dem Doku­men­tar­film Geboren im Bordell, von dem man berichtet, dass es in seinem Leben noch nie Nein gesagt haben soll. Ein düsterer Ort an dem Puja lebt, oran­gen­far­bene, von Fliegen umschwirrte, rußige Glüh­birnen, eine völlig über­füllte Wohnung, Schmutz, der Lärm der Freier Tag und Nacht. Und doch gibt es etwas in Pujas Leben, das ihr Freude bereitet. Sie besitzt einen Foto­ap­parat. Sie geht mit ihm auf die Straße und foto­gra­fiert Passanten. Das sind feine Aufnahmen, die Puja macht, kein foto­gra­fierter Mensch wird böse, sobald sich der merk­wür­dige Foto­ap­parat Pujas auf sie richtet. Da steht ein kleiner Mensch in einem roten Kleid, dessen Kopf sich in eine Maschine mit zwei Augen verwan­delt. – Mitter­nacht. stop. Während ich arbei­tete an einer kleinen Geschichte über Billy, den Kentaur, selt­same Stille. Kein Laut von draußen, drinnen nur das sehr lang­same Klap­pern der Tastatur. Jetzt sanfte Gedanken pflegen, Musik hören, ins Cafe gehn, dann die Vorbe­rei­tung einer Reise nach Indien irgend­wann wieder einmal aufnehmen : Mumbai – Darjee­ling in Zügen.

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