schlafende wale

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nord­pol : 0.12 — Kurz nach Mit­ter­nacht. Notierte fol­gen­den Text: „Das Meer ruhig. Nichts zu hören, nur das Blasen der Wale. Küh­les Geräusch von Wass­er, von Luft. Sie liegen um die Ret­tungsin­sel herum. Habe den Ein­druck sie warten. 12 Tiere. Gewaltige, weiße Kör­p­er. Helle Augen, schwarz geze­ich­nete Flossen. Auch das Heck, schwarz. Längs, über den Rück­en hin, eine hand­bre­ite Zeich­nung, orange­far­ben und exakt, als sei sie von ein­er Mas­chine aufge­tra­gen. Sie wer­den ein oder zwei Stun­den unter Wass­er gewe­sen sein, vielle­icht waren es fünf, vielle­icht sechs, vielle­icht sieben Stun­den. Die Luft riecht nach Met­all, nach Salz, nach Tang. Von Zeit zu Zeit tauchen sie ab, kreuzen unter der Insel, ohne uns zu berühren, ohne das Wass­er zu bewe­gen, als woll­ten sie uns scho­nen. Auch Mrs. Ander­son, unbe­wegt. Keine Raub­fis­che. Warte auf Ret­tung. Joe Ellis hier — Joe Ellis — Rufe Lon­don.“ — In diesen Tagen, da ich einen atlantis­chen Text ver­tiefe, immer wieder das Staunen darüber, dass ich in ein­er Art und Weise über Wale schreibe, als hätte ich Jahre an ihrer Seite schwim­mend zuge­bracht. – stop

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