zyklope

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20.33 – Einmal, vor zwei oder drei Jahren, erzählte mir ein junger Medi­zin­mann einen merk­wür­digen Traum. Folgendes, sagte der Mann. Stell dir einen Warte­saal vor, einen Bahnhof. Reisende sitzen dort auf hölzernen Bänken. Sie rauchen und plau­dern mitein­ander. Unweit einer Schal­ter­ga­lerie kauern unbe­klei­dete Zyklopen von schnee­weißer Haut zu einem Kreis auf dem Boden, tauschen Herzen und Gehirne und Beine und Arme von Menschen. Sie rauchen gleich­wohl und scherzen in einer Sprache, die nicht zu verstehen ist. Ich erin­nere mich, meinen eigenen Kopf gesehen zu haben. So lange reichen sie ihn herum, bis jeder der Zyklopen ihn ein Mal in Händen gehalten und von allen Seiten her betrachtet hat. – An dieser Stelle machte der junge Mann eine Pause. – Wolken­loser Nacht­himmel mit Mond. Der Eindruck, es würde regnen. – stop

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