ai : ÄGYPTEN

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MENSCHEN IN GEFAHR : “Seit dem 3. Juli befind­en sich Ola al-Qaradawy und ihr Ehe­mann Hos­sam Kha­laf auf­grund des halt­los­es Vor­wurfs zur Mus­lim­brud­er­schaft zu gehören in Haft. Bis­lang hat die Staat­san­waltschaft wed­er Beweise vorgelegt, die ihre Inhaftierung recht­fer­ti­gen wür­den noch wurde den bei­den die Möglichkeit eingeräumt, die Recht­mäßigkeit ihrer Inhaftierung anzufecht­en. Die Gefäng­nis­be­hör­den ver­weigern ihnen Besuche von Rechts­beistän­den und Ange­höri­gen. / Ola al-Qaradawy wird seit ihrer Fes­t­nahme im Frauenge­fäng­nis Al-Qanater im Gou­verne­ment Qalyu­bia fest­ge­hal­ten. Sie ist in in ein­er sehr  kleinen Einzelzelle unterge­bracht, die nur etwa 160 cm auf 180 cm misst und wed­er ein Bett noch eine Toi­lette hat. Außer­dem sind Belüf­tung und Beleuch­tung ungenü­gend. Ihr wird jeden Mor­gen ein einziger täglich­er Toi­let­ten­gang von nur fünf Minuten ges­tat­tet. Somit sieht sie sich gezwun­gen, ihre Nahrungsauf­nahme einzuschränken, um nicht auf die Toi­lette gehen zu müssen. Rechts­beistände, die Ola al-Qaradawy am 5. Novem­ber im Büro der Ober­staat­san­waltschaft für Innere Sicher­heit sahen, berichteten Amnesty Inter­na­tion­al, dass sie während der ersten vier Tage im Novem­ber mit einem Hunger­streik gegen ihre Inhaftierung und die schlecht­en Haftbe­din­gun­gen protestiert hat­te. / Hos­sam Kha­laf ist inzwis­chen aus der Einzel­haft in eine Gemein­schaft­szelle ver­legt wor­den. Er wird im Hochsicher­heits­ge­fäng­nis Tora am Rande der Haupt­stadt Kairo fest­ge­hal­ten. Obwohl er bere­its seit sein­er Inhaftierung an Augen­schmerzen lei­det, lehnt die Gefäng­nisleitung seinen Antrag weit­er­hin ab, sich entwed­er im Gefäng­nis­spi­tal oder auf eigene Kosten in einem Kranken­haus außer­halb des Gefäng­niss­es unter­suchen zu lassen. - Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen bis spätestens zum 11.1.2018 unter > ai : urgent action
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