buenos aires

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oli­mam­bo : 6.42 — 6.42 — Ich stelle mir eine Mas­chine vor, die fliegen kann, eine kleine Mas­chine, nicht größer als eine Murmel in Kinder­hand. Zarteste Räd­chen und Schrauben und Gewinde sind in ihrem Innern zu find­en, Bat­te­rien von der Größe eines Bergsch­neck­en­herzens weit­er­hin, sowie eine äußerst fil­igrane Funkan­tenne, ein Lin­se­nauge und Mikro­phone oder Ohren, die in der Nähe des Auges der­art mon­tiert wor­den sind, dass sie in der Lage sein kön­nten, eben genau jene Geräusche aufzuze­ich­nen, die sich vor dem Auge des Flug­we­sens ein­mal abspie­len wer­den. Vielle­icht darf ich ver­rat­en, dass es vornehme Auf­gabe der Mas­chine sein wird, zu schauen und eben zu fliegen. Man fliegt mit­tels Pro­pellern, die sich so schnell bewe­gen, dass kein men­schlich­es Auge sie wahrnehmen kann. Ein helles Sum­men oder Pfeifen ist in der Luft, und ich dachte, man kön­nte sich vielle­icht an Moskitofliegen erin­nert fühlen, sobald sich eine der kleinen Maschi­nen näherte, obgle­ich sie niemals stechen, nur Licht­proben nehmen. Darüber hin­aus gehend stellte ich mir Läden vor, die sich wie Stützpunk­te für Flug­maschi­nen benehmen, Mag­a­zine, die über­all in unser­er Welt existieren wer­den. Für drei oder vier Dol­lar die Stunde kön­nte ich mir von meinem Com­put­er aus ein fliegen­des Auge lei­hen, um an einem schö­nen Som­mer­abend, im Novem­ber zum Beispiel, in Buenos Aires durch die Luft zu spazieren. – stop

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