leuchtfeuer

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echo : 8.01 — Die Wieder­hol­ung ein­er Nachtzeit vor weni­gen Stun­den noch. Regen. Das Geräusch des Wassers, ein Geräusch des Bodens, der Stämme, der Däch­er, der Regen­rin­nen. Vielle­icht, weil in ihm Zeit enthal­ten ist, Tropfen für Tropfen zu ein­er regelmäßi­gen Bewe­gung, höre ich dieses Geräusch als ein beruhi­gen­des Geräusch. Oder auch deshalb, weil ich das Wesen der Kiemen­men­schen in mir trage, weil ich von Men­schen­woh­nun­gen erzäh­le, die unter Wass­er ste­hen. An diesem kühlen Mor­gen ist etwas Wesentlich­es festzuhal­ten, ein angenehmes Wort, das Wort Leucht­feuer. Und dass ich von Kranichen träumte, ja träumte, selb­st ein Kranich unter Kranichen zu sein. Wir flo­gen eine Küste ent­lang. Ich erin­nere mich, dass ich durstig gewe­sen war, weil viel Sonne vom Him­mel bran­nte. Die Kraniche bemerk­ten bald, dass mich die Hitze quälte. Sie sucht­en nach meinem Schn­abel, um mich mit Wass­er zu füt­tern. Aber ich hat­te keinen Schn­abel, son­dern einen men­schlichen Mund, weshalb sie bald auf­gaben, mich füt­tern zu wollen. Stattdessen näherte sich ein­er nach dem anderen, um nachzuse­hen, welch selt­samer Vogel mit ihnen nach Nor­den flog. — stop

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