spulen

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fox­trott : 1.15 UTC — Ein­mal beobachte ich ein Kästchen voller Dat­en, wie es in Zeitlupe zu Boden fällt. Kurz darauf tickt die Tast­mas­chine, die im Kästchen steckt, deut­lich vernehm­bar, als wäre sie eine Uhr. Ich ahne, dass sie blind gewor­den ist, irgen­det­was scheint zer­brochen zu sein. Kurz darauf kaufe ich mir ein weit­eres Kästchen. Tage­lang denke ich darüber nach, wie ich meine Dat­en fes­thal­ten kön­nte. Ich bemerke, dass Sicher­heit nicht wirk­lich existiert. Ein anderes Mal ste­he ich in der Küche. Ich habe eine Schachtel auf den Tisch gestellt. Ich öffne das Gefäß, ent­nehme Ton­band­spulen, errichte Türme, suche Bat­te­rien, die das Abspiel­gerät bewe­gen. Es ist das selbe Gerät, mit dem ich vor zwei Jahren zulet­zt arbeit­ete. Ich set­ze das Gerät in Bewe­gung, zunächst Rauschen, dann sehr helle Stim­men, Stim­men wie von Lach­gas, immer­hin Stim­men, Geräusche, Gedanken, Fra­gen. Es ist eine große Fre­unde, diese Stim­mgeräusche zu vernehmen. Wenn ich sehr kleine Hebel auf der Rück­seite des Gerätes bewege, wer­den die Stim­men noch heller oder sehr dunkel. Plöt­zlich höre ich meine eigene Stimme. Ich erzählte vom Gedächt­nis. — stop
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