ai : KONGO

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MENSCHEN IN GEFAHR : “Zahlre­iche Men­schen­rechtsvertei­di­ger wer­den in der Demokratis­chen Repub­lik Kon­go seit dem 15. März ohne Kon­takt zur Außen­welt fest­ge­hal­ten. Sie hat­ten im Eloko-Makasi-Jugendzen­trum in der Haupt­stadt Kin­shasa eine Pressekon­ferenz gegeben, die von Sicher­heit­skräften gewalt­sam aufgelöst wurde. / Am 15. März stürmten Sicher­heit­skräfte eine Pressekon­ferenz im Eloko-Makasi Jugendzen­trum in Kin­shasa, der Haupt­stadt der Demokratis­chen Repub­lik Kon­go. Sie nah­men etwa 30 Per­so­n­en fest, darunter Mit­glieder der kon­gole­sis­chen Jugen­dor­gan­i­sa­tion Lutte pour le Change­ment (LUCHA), der sene­gale­sis­chen Bewe­gung Y’en a Marre, der burkinis­chen Gruppe Bal­ai Citoyen, sowie einen US-amerikanis­chen Diplo­mat­en und anwe­sende Journalist_innen. Die Pressekon­ferenz wurde im Anschluss an einen Work­shop über die Beteili­gung von Jugendlichen an poli­tis­chen Prozessen im Vor­feld der anste­hen­den Wahlen im Land abge­hal­ten. Ver­anstal­ter waren die örtlichen NGOs la Jeunesse pour une Nou­velle Société (JNS), le Forum Nation­al de la Jeunesse pour l’Excellence (FNJE) und Lutte pour le Change­ment (LUCHA). / Amnesty Inter­na­tion­al liegen Infor­ma­tio­nen darüber vor, dass einige Per­so­n­en während der Fes­t­nahme von den Sicher­heit­skräften mis­shan­delt wur­den. Ein Augen­zeuge berichtete, dass Per­so­n­en von den Sicher­heit­skräften schikaniert und grob behan­delt wur­den, bevor man sie an unbekan­nte Orte ver­brachte. Der US-amerikanis­che Diplo­mat und die aus­ländis­chen Journalist_innen wur­den noch am sel­ben Tag wieder freige­lassen, die sene­gale­sis­chen und burkinis­chen Aktivist_innen wur­den aus­gewiesen. Weit­ere kon­gole­sis­che Menschenrechtler_innen befind­en sich nach wie vor ohne Kon­takt zur Außen­welt an unbekan­nten Orten in Haft. Ihnen dro­hen Folter und andere Mis­shand­lun­gen. / Amnesty Inter­na­tion­al sieht diese Angriffe auf die Mei­n­ungs-, Ver­samm­lungs- und Vere­ini­gungs­frei­heit mit großer Sorge. — Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen sowie emp­foh­lene schriftliche Aktio­nen, möglichst unverzüglich und nicht über den 4. Mai hin­aus, unter »> ai : urgent action

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